Schützenkompanie Fleimstal Valle di Fiemme
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Schützenkompanie Fleimstal

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andreas hofer

L'ULTIMA LETTERA SCRITTA DA ANDREAS HOFER

 

 

 

 

 

 

Carissimo signor fratello,

 

La volontà divina ha disposto ch’io debba passare qui a Mantova dalla vita terrena a quella eterna; ma per fortuna nella grazia di Dio! Ero destinato per mia natura ad incontrare una simile sorte. Dio mi conserverà la Sua grazia fino all’ultimo istante, così ch’io pervenga là dove la mia anima potrà rallegrarsi con tutti gli eletti, là dove potrà pregare per tutti, in particolare per quelli con cui sommamente ho mancato.
Tutti i miei amici e conoscenti pregheranno per me per sollevarmi dalle fiamme ardenti s’io dovrò espiare le mie colpe in purgatorio.
La mia amatissima consorte ordinerà un servizio divino a San Martino onorando il sangue di Cristo e pregherà in ambedue le chiese. Nell’osteria di Sand darà agli amici zuppa e carne e mezzo litro di vino.
Il denaro di cui disponevo l’ho dato ai poveri. Quello che à rimasto in Passiria ebbene prendine quanto ti serve e parlane con Hans Mair. Egli provvederà a distribuire il resto ai poveri e perciò spero che la gente parli bene di me.
Mio caro signor Pichler, quando tornerai in Passiria, a San Martino, dai la notizia della mia morte. Mair ti aiuterà a fare in modo che nessuno abbia più debiti. Adopera i 50 gulden per le spese.
Siate felici in vita finché non ci riuniremo in cielo. Lodate Iddio per tutta la vita. Tutti gli amici della Passiria ed i miei conoscenti abbiano memoria di me nelle loro preghiere. L’ostessa, la mia cara sposa, non stia in pensiero, io pregherò per lei Iddio.
Addio, mondo infame! Ora mi è talmente caro morire che non ho nemmeno le lacrime agli occhi. Scritta alle 5 del mattino. Alle 9 sarò in viaggio con l’aiuto di tutti.
Santifichiamo Iddio.

 

Mantova, 20 febbraio 1810
tuo ancora in vita affezionatissimo Andreas Hofer di Sand in Passiria

Nel nome di Dio intraprenderò il mio ultimo viaggio.

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Letzter Brief
(sprachlich veränderte Transkription)

 

 

Liebster Herr Bruder,

der göttliche Wille ist es gewesen, dass ich hab müssen hier in Mantua mein Zeitliches mit dem Ewigen verwechseln, aber Gott sei Dank um seine göttliche Gnade, mir ist es so leicht vorgekommen, dass wenn (als ob) ich zu etwas anderem ausgeführt würde. Gott wird mir auch die Gnade verleihen, bis im letzten Augenblick auf dass ich kommen kann, allwo sich meine Seele mit allen Auserwählten ewig erfreuen mag, allwo ich auch für alle bitten werde bei Gott besonders für welche ich am meisten zu bitten schuldig bin und für Sie und Ihre liebste Frau, wegen dem Büchlein und anderen guten Taten. Auch alle hier noch lebenden Freunde sollen für mich bitten und mir aus den heißen Flammen helfen, wenn ich noch im Fegfeuer büßen muss. Die Gottesdienste soll die Liebste mein, die Wirtin, zu St. Martin halten lassen beim rosenfarbenen Blut, die Bitten in beiden Pfarreien. Den Freunden ist beim Unterwirt Suppe und Fleisch geben zu lassen nebst einer Halben Wein. Und Geld was ich da gehabt habe, habe ich den Armen ausgeteilt. Und was drinnen noch Geld ist, nimm was du brauchst, bis du mit dem Maier Hans kannst reden. Er wird wohl sprechen mit den Leuten und wegen dem Geld für die Armen im übrigen rechne ab mit den Leuten so redlich du kannst, damit ich nicht zu büßen habe. Lieber Herr Pühler, gehen Sie mir hinein und beim Unter-wirt zu St. Martin zeigen sie die Sache an. Er wird schon Anstalten machen und machen Sie sonst niemand kundbar von dieser Sache, Sie lassen sich die 50 Gulden geben, nebst allen Unkosten. In der Welt lebet alle wohl, bis wir im Himmel zusammenkommen und dort Gott loben ohne Ende. Alle Passeirer und Bekannte sollen mir eingedenk sein in heiligem Gebet und die Wirtin solle sich nicht so bekümmern, ich werde bitten bei Gott, für sie alle. Ade meine schnöde Welt, so leicht kommt mir das Sterben vor, dass mir nicht die Augen nass werden. Geschrieben um 5 Uhr in der früh, und um 9 Uhr reise ich mit der Hilfe aller Heiligen zu Gott.

Mantua, den 20. Februar 1810
Dein im Leben geliebter Andreas Hofer zu Sand in Passeier.

Im Namen des Herrn will ich auch die Reise vornehmen mit Gott.

 

Den Morandell lassen Sie es wissen

 

 

 

 

 

 

 

 

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